Islamismus bleibt die grösste Terrorbedrohung der Schweiz
- 22. Juni
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Am 3. Juni 2026 lud NAFFO zu einem sicherheitspolitischen Frühstück in die Galerie des Alpes im Bundeshaus ein. Parlamentarier verschiedener Parteien (SVP, SP, FDP, Mitte, Grüne und EDU) nahmen teil.
Im Zentrum stand ein historischer Abriss des Islamwissenschaftlers und Menschenrechtsaktivisten Kaceem El Ghazzali zur Entwicklung von Islamismus und Rechtsextremismus in der Schweiz. Der Anlass diente der Einordnung des aktuellen Sicherheitsberichts des Bundesrats vom Mai 2026.
Der Bericht bestätigt: Der Dschihadismus stellt weiterhin die grösste Terrorbedrohung für die Schweiz dar. Das wahrscheinlichste Szenario ist der online radikalisierte Einzeltäter ohne festes Netzwerk, der mit einfachen Mitteln zuschlägt.
Ghazzali erläuterte aktuelle Herausforderungen für den Rechtsstaat im Umgang mit bekannten Risikopersonen und schlug verschiedene Massnahmen zur Verbesserung der Prävention vor, darunter:
Ausweitung der NDB-Kompetenzen unter richterlicher Kontrolle
Besserer Datenaustausch zwischen NDB und Fedpol
Verbesserte Koordination zwischen Bund und Kantonen
Systematische Hintergrundchecks bei Einbürgerungs- und Asylanträgen
Transparenz bei Moscheefinanzierung aus dem Ausland
Keine staatliche Anerkennung oder Finanzierung islamistisch vernetzter Verbände
Die Teilnehmenden diskutierten lebhaft und stellten weitergehende Fragen. Der Anlass trug dazu bei, den Kenntnisstand zu aktuellen sicherheitspolitischen Herausforderungen zu vertiefen.




